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Gender und Diversity Monitoring


Die strategische Gesamtsteuerung des Gleichstellungs- und Diversity-Managements liegt im Verantwortungsbereich der Universitätsleitung beim Vizepräsidenten für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung. Integraler Bestandteil der Gleichstellungs- und Diversity-Strategie ist jeweils ein prozessbegleitendes und ein kennzahlen- bzw. indikatorengestütztes Monitoring. Diese dienen als Informations- und Steuerungssysteme zur Qualitätssicherung und -entwicklung und stellen die Basis für eine evidenzbasierte Weiterentwicklung der Gleichstellungs- bzw. Diversitätsstrategie dar. 

Mit Blick auf die in den Strategien definierten Ziele werden jeweils das Niveau und die Entwicklung der Zielerreichung sowie die Effizienz der eingesetzten Strategien und Maßnahmen geprüft und kommuniziert. Die Ergebnisse fließen in das System zurück. Bei Ist-Soll-Diskrepanzen werden Ursachenanalysen erstellt und Korrekturen eingeleitet.


Gender Monitoring

Im Zuge der Weiterentwicklung der Gleichstellungsstrategie wurde 2012 ein Gender-Monitoring-System für den Wissenschaftsbereich mit regelmäßigen Reportings implementiert. Das Monitoring analysiert die Entwicklung der Gleichstellungssituation in fünf Handlungsfeldern, sowohl für die Gesamtuniversität und als auch aufgeschlüsselt nach Fakultäten. Zusätzlich werden der Universitätsgleichstellungsplan und die Gleichstellungspläne der Fakultäten regelmäßig evaluiert und fortgeschrieben. Die Monitoring-Reports dienen hier als Informationsgrundlage. 

Zur weiteren Qualitätssicherung und -entwicklung nimmt die Universität regelmäßig an externen Evaluationen und Benchmarkings teil. Hierzu gehören

  • CEWS-Hochschulranking nach Gleichstellungsstandards
  • DFG-Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards
  • Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder I-III
  • Total E-Quality Award (seit 2008)
  • Jenaer Familiensiegel


Im bundesweiten CEWS-Hochschulranking nach Gleichstellungsstandards 2019 belegte die Universität Jena im Gesamtranking von 63 Universität gemeinsam mit den Universitäten Potsdam und Bielefeld die Spitzenposition. Bestwerte erhielt sie für die Frauenanteile bei Promotionsabschlüssen und im wissenschaftlichen Mittelbau sowie für die Steigerung der Frauenanteile im wissenschaftlichen Mittelbau und bei den Professuren seit 2012. Der Abschlussbericht der Universität zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde in die höchste Bewertungsstufe (4 von 4) eingruppiert (2013). Das 2018 zur Teilnahme im Professorinnenprogramm III des Bundes und der Länder eingereichte Gleichstellungszukunftskonzept der Universität wurde mit dem Prädikat "Gleichstellung: Ausgezeichnet!" bewertet. 2017 erhielt die Universität den jeweils für drei Jahre geltenden Total E-Quality-Award zum vierten Mal in Folge. 2018 bewarb sich die Universtät erfolgreich um das Jenaer Familiensiegel des Jenaer Bündnis für Familie.

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist seit 2013 aktives Mitglied im bundesweiten Expertise-Netzwerk Gleichstellungscontrolling an Universitäten.


Diversity-Monitoring

2018 wurde ein auf die Diversity-Strategie der Universität abgestimmtes Diversity-Monitoring-System entwickelt. Angesichts der zu diesem Themenspektrum eingeschränkten Datenlage stellt, neben der Analyse verfügbarer Daten, die strategiegeleitete und standardisierte Generierung eines Datenpools eine Aufgabe des Monitorings dar. Hierbei wird berücksichtigt, dass die Erscheinungsformen sozialer Diversität aufgrund ihrer per definitionem relativen Diskrepanz zu tradierten Gegebenheiten eng mit dem Risiko sozialer Diskriminierung und einer damit einhergehenden hohen Vulnerabilität der Personen verbunden sind. Bei der Eruierung diversitätsbezogener Informationen legt die Universität entsprechend höchsten Wert auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte und der Privatsphäre der Universitätsangehörigen. Informationen zu Diversitätsmerkmalen, Teilhabebedingungen und -erfahrungen an der Universität beruhen deshalb notwendig auf Selbstangaben nach dem Freiwilligkeitsprinzip. 

Zum Berichtsjahr 2018 wurde auf der Grundlage der eo tempore verfügbaren Daten ein erster Diversity-Monitor Report für den wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereich erstellt.

 

Monitoring zum Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Im Rahmen des Aktionsplans der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (2018) ist ein jährliches Monitoring des Umsetzungsprozesses ebenfalls als qualitätssichernde Maßnahme integriert. 2019 wurde ein erster qualitativer Report zum Umsetzungsstand der Einzelmaßnahmen des Aktionsplans erstellt und an das zuständige Ministerium kommuniziert.


 

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