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Astronomische Sammlung am Astrophysikalischen Institut und Universitäts-Sternwarte


Wo errichtet man am zweckmäßigsten ein Observatorium? "Man musste sich vielmehr nach einem Platz umsehen, auf ebener Erde und über Steingrund gelegen, um sichere Fundamente zu erhalten; von ziemlich freier Aussicht nach den meisten Himmelsgegenden, von ganz freier aber nach wenigstens einer Seite des Meridians zur Aufstellung eines hinlänglich weit entfernten Mittagszeichens...", notierte 1811 Johann Wolfgang Goethe.

Dieser fast meterhohe Stein mit dem schachbrettartigen Muster im Garten zwischen Sternwarte und Schillerhaus gilt heute als ein zentrales Stück der Jenaer Astronomischen Sammlung.

Johann Wolfgang Goethe erwarb 1800 dieses siebenfüßige Spiegelteleskop (Baujahr 1793), das seit 1813 zum Inventar der Sternwarte gehört (Foto: Jan-Peter Kasper)

Aufbewahrt wird die Sammlung in dem durch Ernst Abbe   zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichteten neuen Institutsgebäude und in der Beobachtungsstation bei Großschwabhausen. Es ist keine planmäßig angelegte Sammlung, die indes einige historisch wertvolle Objekte mit "Aura" enthält. Neben Objekten aus der Zeit Ernst Abbes gehört dazu vor allem das Herschel-Goethe-Teleskop, durch das schon Goethe geschaut hat.

Publikationen (Auswahl)

  • Schielicke, R.E., Blumenstein, K.: Herzog Carl August, Goethe und die Einrichtung der Herzoglichen Sternwarte zu Jena. In: Goethe-Jahrbuch 109 (1992), 173-180.

Kontakt 

Prof. Dr. Ralph Neuhäuser


Astrophysikalisches Institut und Universitäts-Sternwarte
Schillergäßchen 2
07743 Jena
Deutschland
Tel. +49 (0) 3641 94 75 00

nicht öffentlich -
nur nach Voranmeldung

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