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Stefanie Schäfer

Portrait Stefanie Schäfer
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PD Dr. Stefanie Schäfer studierte Englisch und Französische Philologie an den Universitäten Trier und Minnesota und schloss ihr Studium 2005 mit dem Master und dem 1. Staatsexamen ab. Der Faszination für die Literatur folgend, nahm sie ein Promotionsstudium in Heidelberg auf und arbeitete dort zunächst parallel an einem Gymnasium als Lehrerin, bevor sie 2007 eine Mitarbeiterstelle am Lehrstuhl für Englische Literatur- und Kulturwissenschaft bei Prof. Vera Nünning antrat. 2009 wurde sie in Heidelberg promoviert mit einer Arbeit zum zeitgenössischen amerikanischen Roman Just the Two of Us: Self-Narration and Recognition in the Contemporary American Novel. Nur ein Jahr später kam sie an die FSU Jena, wo sie seitdem am Lehrstuhl von Prof. Caroline Rosenthal als Assistentin tätig war; zwischenzeitlich vertrat sie von 2018 bis 2019 den Lehrstuhl Amerikanistik der Leibnizpreisträgerin Prof. Heike Paul an der FAU Erlangen-Nürnberg.

Ihr Habilitationsthema Yankee Yarns: Storytelling and the Invention of the National Body in 19th Century American Literature and Culture führte Stefanie Schäfer zu Rechercheaufenthalten mehrfach in die USA, unter anderem nach Cambridge und Washington DC. 2017 wurde ihr an der FSU die Venia legendi für das Lehrgebiet Nordamerikanische Literatur und Kultur verliehen. Stefanie Schäfers Habilitationsschrift untersucht die transnationalen Ursprünge des Yankees, der nationalen Allegorie der USA, im 19. Jahrhundert; sie wird 2021 bei Edinburgh UP in der Reihe Edinburgh Critical Studies in Transatlantic Literatures and Cultures erscheinen. Während ihrer Habilitationszeit war Stefanie Schäfer Mentee im Jenaer Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen; vom damaligen Prorektorat für Forschung wurde ihr 2017 außerdem eine Förderung im Rahmen des Pro Chance Programms zur Steigerung der Berufungsfähigkeit von Frauen zuteil.

Stefanie Schäfers Forschungsinteressen umfassen die transnationalen American Studies, Gender Studies, visuelle und populäre Kulturen und Identitätserzählungen. Derzeit arbeitet sie zu Cowgirls und "Critical First Lady Studies";  ihre neueren Publikationen untersuchen unter anderem schwarze Heldinnen des Blaxploitation Cinema der 1970er Jahre, den historischen Roman in den USA nach 2010, oder das kanadische Western-Spektakel der Calgary Stampede.  Für ihr Forschungsprojekt Transnational Cowgirl Mobilities erhielt sie von der Europäischen Union ein Marie-Curie Stipendium zu Forschungsaufenthalten an der Universität Wien (2020 bis 2022).    

Neben der Forschungstätigkeit legt Stefanie Schäfer einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf die universitäre Lehre, so die Fachdidaktik Amerikanische Kulturwissenschaft, den Ausbau der Kanadistik in Jena und die Wissenschaftskommunikation. In diesem Kontext wurde ihr Lehrprojekt zur Calgary Stampede 2013 vom damaligen Prorektorat für Lehre als best practice-Beispiel ausgezeichnet.

In ihrer Freizeit entdeckt Stefanie Schäfer am liebsten ihre Wahlheimat Weimar gemeinsam mit ihrer vierjährigen Tochter.

Neue berufliche Herausforderungen führen Frau Schäfer im Sommersemester 2020 an die Universität Augsburg, wo sie als Vertretung der Professur Amerikanistik tätig sein wird. Daraufhin wird sie ab September 2020 als Marie Curie Stipendiatin ein zweijähriges Projekt zu Westernmythen in Europa mit dem Titel TACOMO (Transnational Cowboy Mobilities) an der Universität Wien beforschen.

Wir wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen und privaten Weg alles Gute!

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