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Lieber Leinöl statt Makrele

Ernährungswissenschaftler suchen Probanden für eine Studie zu Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlichen Quellen
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19.03.2018

Für eine gesunde Ernährung sind Omega-3-Fettsäuren unverzichtbar. Angesichts zunehmend überfischter Meere wird die Versorgung der Bevölkerung mit fettreichem Seefisch - der Hauptquelle dieser wichtigen Nährstoffe -  jedoch immer schwieriger. In den Fokus rücken daher pflanzliche Quellen, die auch die wachsende Gruppe der Vegetarier und Veganer mit Omega-3-Fettsäuren versorgen könnten.

Ernährungswissenschaftler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) untersuchen nun in einer neuen Studie, ob sich pflanzliches Leinöl als Omega-3-Fettsäuren-Lieferant eignet. "Wir wollen den Einfluss der Hintergrunddiät bei gleichzeitiger Aufnahme einer definierten Menge Leinöl von täglich zwei bis drei Esslöffeln untersuchen", sagt Dr. Christine Dawczynski, die Leiterin der neuen Studie. Außerdem wird untersucht, inwiefern die gleichzeitige Zufuhr von hochwertigem Milchfett den Metabolismus der Omega-3-Fettsäuren beeinflusst. Eine Gruppe der Studienteilnehmer erhält deshalb zusätzlich eine definierte Menge an Weidemilch.

Für ihre Studie zur Bewertung des Einflusses der Hintergrunddiät auf den Metabolismus pflanzlicher Omega-3-Fettsäuren suchen die Ernährungswissenschaftler der FSU Probanden. Die Studienteilnehmer sollten einen moderat erhöhten Trialcylglzerid-Wert haben und keine lipidsenkenden Medikamente einnehmen. Ein Auschlusskriterium ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, insbesondere Fisch- oder Algenölkapseln. Bei Bedarf ist ein Eingangsscreening vorgesehen, um die Eignung für die Studienteilnahme festzustellen.

Gesucht werden sowohl Frauen als auch Männer ab einem Alter von 30 Jahren. Die Probanden erhalten für den gesamten Studienzeitraum von zwölf Wochen ein hochwertiges Leinöl von einem regionalen Anbieter sowie ausgewählte Studienlebensmittel und Rezept- und Menüpläne für jeden Tag, die eine bedarfsgerechte Nährstoffzufuhr sicherstellen. Im Abstand von vier Wochen werden Blutproben genommen und Daten zum persönlichen Gesundheitsstatus erhoben.

Nach erfolgreichem Abschluss der Studie ist eine Aufwandsentschädigung von je 100 Euro vorgesehen. Interessenten melden sich bitte bei Anne-Christin Schneider, Tel.: 03641 / 949657, E-Mail oder bei Studienleiterin Dr. Christine Dawczynski, Tel.: 03641 / 949656, E-Mail .   

Kontakt:

Dr. Christine Dawczynski
Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena Nachwuchsgruppe Nutritional Concepts
Dornburger Straße 27/29, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 949656
E-Mail:

Meldung vom: 2018-03-19 10:18
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