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Auf Georg Machnik folgt Klaus Dicke

Führungswechsel beim Seniorenkolleg am 29. Juni
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27.06.2016

Seit zehn Jahren gibt Prof. Dr. Georg Machnik dem Senioren­kolleg der Friedrich-Schiller-Universität Jena das spezielle Profil. Am Mittwoch (29.6.) legt der 80-jährige Altrektor den Vorsitz im Kuratorium des Senioren­kol­legs in jüngere Hände: Neuer Vorsitzender wird der 62-jährige Politikwissenschaftler und Altrektor Prof. Dr. Klaus Dicke.

Die Ära Machnik im Seniorenkolleg dauerte ein Jahrzehnt. Am 28. Juni 2006 übergab der damals 83-jährige Mediziner Prof. Dr. Werner Baumann, der das Seniorenkolleg seit der Gründung 18 Jahre lang leitete, den Leitungsstab an Prof. Machnik weiter. Machnik prägte, wie zuvor Baumann, die Vortragsrei­he, die einmal im Monat älteren Bürgerinnen und Bürgern Jenas die regelmä­ßige Beschäftigung mit Wissenschaft ermöglicht.

"Sie sind dafür bekannt, über die Grenzen der Universität hinaus Menschen zu begeistern und sich in die Belange der Generation über 60 hineinzuversetzen. Nicht nur deshalb waren Sie eine hervorragende Besetzung für dieses Amt", dankt Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal dem Mediziner Machnik für sein Engagement, das dieser in anderen Funktionen für seine Universität noch weiter­führt.


Wichtiges Angebot der Universität im Rah­men des ,lebenslangen Lernens'

"Das Seniorenkolleg ist nicht nur ein wichtiges Angebot der Universität im Rah­men des ,lebenslangen Lernens', sondern zugleich ein Fenster, durch das Bür­gerinnen und Bürger der Stadt das Geschehen in der Universität mitverfolgen können", sagt Klaus Dicke. "Herr Machnik hat dem Seniorenkolleg eine zeitge­mäße Ausgestaltung gegeben und ihm Beachtung verschafft. Ich bin dankbar und ein wenig stolz, in der Leitung der Arbeitsgruppe von ihm den Stab über­neh­men zu dürfen", so der neue Leiter des Seniorenkollegs, der von einem Ku­ratorium und dem Bereich Weiterbildung im Studien-Dezernat der Universität unterstützt wird.

Am 16. November 1988 war die Reihe, damals unter dem Titel "Vetera­nen­kol­leg", mit rund 400 angemeldeten Bürgern und einem Vortrag über "Wege zum Frieden" gestartet. Durchschnittlich besuchten in den letzten Jahren rd. 120 Teil­nehmerinnen und Teilnehmer das Seniorenkolleg, bei dem jeden Monat für die ältere Generation ein extra auf sie zugeschnittener wissenschaftlicher Vor­­trag präsentiert wird - getreu der Losung "Man soll die Jahre mit Leben erfül­len und nicht dem Leben Jahre hinzufügen".

Ob am 29. Juni um 16 Uhr der Hörsaal 24 im Universitätshauptgebäude (Fürs­ten­graben 1) ausreicht, wird sich zeigen. Interessierte aller Altersklassen sind bei freiem Eintritt herzlich eingeladen. Es spricht der Jenaer Politikwissen­schaft­ler Prof. Dr. Torsten Oppelland über "Sinkende Wahlbeteiligung - eine Gefahr für die Demokratie?".

 

Meldung vom: 2016-06-27 11:11
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