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Lauschangriff unter dem Mikroskop

Internationale Studentenkonferenz MiCom 2014 startet am 31. März
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27.03.2014


Es ist kein Flüstern, Tuscheln oder Schwatzen, was unter dem Mikroskop zu hören ist. Mikroben sprechen eine ganz eigene Sprache miteinander. Mit einer enormen Menge an unterschiedlichen Molekülen bilden sie Wörter und Sätze. Diejenigen, die ihre Kommunikation verstehen möchten, treffen sich vom 31. März bis 3. April 2014 in Jena. Namhafte Naturwissenschaftler aus aller Welt kommen zusammen, wenn die Studenten der Exzellenz-Graduiertenschule "Jena School for Microbial Communication" (JSMC) zur Konferenz MiCom laden.


Friedlich oder kämpferisch?

Friedliche Koexistenz oder kämpferische Auseinandersetzung? In unmittelbarer Nachbarschaft kann es auch zwischen Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen sowie menschlichen und pflanzlichen Zellen zu ganz unterschiedlichen Reaktionen aufeinander kommen. Welche das sein können, diskutieren Naturwissenschaftler aus Biologie, Chemie, Physik und Informatik bei der Internationalen Studentenkonferenz MiCom 2014 in Jena. Unter dem Titel "Mikroben sprechen, MiCom entschlüsselt" haben Studenten der JSMC Wissenschaftler aus aller Welt aufgerufen, ihre neuesten Forschungsergebnisse zur mikrobiellen Kommunikation vorzutragen.

Am 2. April 2014 um 16 Uhr sind auch alle interessierten Bürger in die Rosensäle der Universität (Fürstengraben 27) eingeladen: Bei der Großen Mikrobengeflüster-Show, moderiert durch Das Kongressradio, stellen sich die Wissenschaftler der MiCom Ihren Fragen.

Als Konferenzsprecher wurde unter anderem Prof. Roberto Kolter von der Harvard Medical School gewonnen. Prof. Kolter ist ein weltweit renommierter Naturwissenschaftler und vereint in seiner Forschung auch die Themenschwerpunkte der Konferenz: Umwelt, Symbiosen, Krankheitsverläufe, Naturstoffe und Systembiologie. Zu jedem der Themen wird es Vorträge, Poster und Workshops geben.


Verständigung zwischen den Wissenschaftlern verbessern

"Es geht letztlich darum, die internationale und interdisziplinäre Verständigung zwischen den Wissenschaftlern zu verbessern und sich auf den neuesten Stand der Forschung zu bringen. Aber natürlich kommen bei der MiCom auch Kontakte zustande, die gerade uns Nachwuchswissenschaftlern den Start ins Berufsleben erleichtern können", sagt Hella Schmidt vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut. Gemeinsam mit zehn weiteren JSMC-Doktoranden organisiert sie die Konferenz.

Hella Schmidt rechnet in diesem Jahr mit deutlich mehr als 100 Teilnehmern aus aller Welt. Denn nicht nur fachliche Gespräche locken nach Jena: Bei Wandertouren, Museumsbesuchen und gemeinsamen Essen rückt auch mal die menschliche Kommunikation in den Mittelpunkt.


Meldung vom: 2014-03-27 12:33
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